Die Verfügbarkeit lässt sich anhand der Zeit, in der ein System verfügbar ist, definieren:

\mbox{Verfügbarkeit} = \frac{\text{Gesamtzeit}-\text{Gesamtausfallzeit}}{\text{Gesamtzeit}}

Zu unterscheiden ist in diesem Zusammenhang der Unterschied zwischen einer geplanten und einer ungeplanten Downtime. Da zur Berechnung der Verfügbarkeit nur die Ausfallzeit innerhalb des vereinbarten Zeitraums gerechnet wird, liegt eine geplante Downtime (z. B. zur Ausführung von Wartungsaufgaben) außerhalb des vereinbarten Zeitraums. Nur eine ungeplant auftretende Downtime wird als Ausfallzeit gerechnet. Wenn eine vollständige 7 × 24 Verfügbarkeit vereinbart ist, bedeutet das, dass es keine geplanten Downtimes gibt. Jegliche Betriebsunterbrechung wird dann als Ausfallzeit gerechnet. Wartungsarbeiten müssen bei solchen Systemen – so weit möglich – während des laufenden Betriebes ausgeführt werden.

Mit einer Disaster Recovery Lösung können Sie die Verfügbarkeit Ihrer IT-Systeme deutlich erhöhen. Ohne eine Disaster Recovery Lösung kann die Gesamtausfallzeit schnell mehrere Tage oder gar Wochen betragen. Mit einem Service wie rCloud Disaster Recovery können Sie diese Ausfallzeiten auf wenige Stunden reduzieren. Durch einen Parallelbetrieb von zwei Rechenzentren (Produktiv- und Ausfallrechenzentrum) könnten Sie die Ausfallzeiten noch weiter reduzieren, jedoch entstehen hier überproportional hohe Kosten für die Einrichtung und den Betrieb der beiden Rechenzentren.

 

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